Schwarzkümmel - Nigella Sativa

Schwarzkümmel: Das Alte Heilmittel für gesundes Leben

Der Schwarzkümmel (lat. Nigella Sativa), oft auch als Echter Schwarzkümmel bezeichnet, gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (lat. Ranunculaceae) und wird dank seiner gesundheitsfördernden Wirkung bereits seit Jahrhunderten als wertvolle Heilpflanze geschätzt. Ursprünglich beheimatet ist der Schwarzkümmel in Südeuropa, Nordafrika und Westasien, wo die krautartige, einjährige Pflanze eine Höhe von bis zu 40 cm erreicht. Anspruchslos in Anbau und Pflege, bevorzugt sie einen warmen und trockenen Standort, mit durchlässigem Boden, um optimal gedeihen zu können. Ihre feinblättrige Erscheinung wird durch aparte weiße Blütenblätter geprägt, aufgrund dessen diese Kümmelart nicht nur wegen ihrer heilenden Eigenschaften genutzt wird, sondern sich bei Pflanzenliebhabern auch einen festen Platz als bereichernde Zierpflanze erobert hat. Neben den ausdrucksstarken Blüten spielen bei dieser Gewürzpflanze jedoch die sich daraus entwickelnden, auf den ersten Blick eher unscheinbar wirkenden, Samen die Hauptrolle. Nach der Aussaat der Pflanze im Frühjahr können die kleinen, braunschwarzen Früchte des Schwarzkümmels im Spätsommer, vorzugsweise von Juli bis September, geerntet werden. Hierzu wird das Gewächs abgemäht und anschließend auf Baumwolltüchern zum Trocknen ausgebreitet. Als abschließenden Schritt empfiehlt es sich, die Samen behutsam aus ihren Kapseln zu schütteln und bis zur Verwendung an einem trockenen Ort aufzubewahren.

Die Geschichte des Schwarzkümmels

Kennt man Schwarzkümmel auch unter dem Namen "Brotwurz" in erster Linie als typisches Gewürz auf wohlschmeckenden Fladenbrotspezialitäten, so reicht die geschichtliche Entwicklung, sowie Verbreitung, der einzigartigen Pflanze weit zurück. Bereits im Alten und Neuen Testament ist vom "Kümmel" die Rede und seit weit mehr als zweitausend Jahren ist der Schwarzkümmel dank seines leicht pfeffrigen Geschmacks und wohltuenden Wirkung fester Bestandteil der orientalischen Küche. Im asiatischen Sprachgebrauch als "black onion seed" (schwarzer Zwiebelsamen) bekannt, verfeinert er Speisen und heilt auf sanfte Art. Wahre Wundereigenschaften werden dem Schwarzkümmel auch in islamisch geprägten Ländern nachgesagt. Sprichwörtlich hilft die Gewürzpflanze dort bei jedem Leiden, "außer dem Tod" und auch die alten Griechen, Römer und Europäer wussten die beinahe allumfassende Heilwirkung des Schwarzkümmels zu schätzen.

Im Ägyptischen Museum in Kairo gibt es noch heute ein kleines Fläschchen Schwarzkümmelöl zu bestaunen, welches dem sagenumwobenen Pharaonenkönig Tutanchamun als Grabbeigabe noch über den Tod hinaus heilkräftige Dienste erbringen sollte. Bei all dem geschichtsträchtigen Glauben der Menschheit an die wohltuende Kraft des Schwarzkümmels stellt sich nun die Frage, inwieweit wir gegenwärtig von der gesundheitsfördernden Wirkung dieser Samen profitieren können. Der Einsatzgebiete gibt es gar viele und die Möglichkeiten zur unterstützenden Behandlung scheinen schier unbegrenzt. Umso wichtiger ist es, einen Überblick der verschiedenen Darreichungsformen dieser Heilpflanze und ihrer vielfältigen Nutzung in Bezug auf Mensch und Tier zu geben. Schon der Gebrauch von Synonymen wie beispielsweise "Römischer Kümmel", "Black Cumin", "Schwarzer Coriander" oder "Nigellensamen" macht deutlich, wie die Bezeichnungen der Samen variieren können. Besteht bei der Verwendung Unklarheit, ist gut beraten, wer sich auf den lateinischen Namen des Schwarzkümmels Nigella Sativa beruft.

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